Strabag mit Zusatzgewinn aus Vergleich

Die Strabag hat im Zusammenhang mit einem Altprojekt in der Region "Middle East" einen Vergleich geschlossen. Daraus sei noch im laufenden Geschäftsjahr ein Ertrag "in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrags" zu erwarten, teilte Österreichs grösster Baukonzern am Mittwoch mit.
06.12.2017 12:59

Auch die Reorganisation der Deutschland-Tochter Strabag PFS werde "voraussichtlich keine nennenswerten negativen Einflüsse" auf das Konzernergebnis 2017 haben. Dafür war ursprünglich ebenfalls mit einem mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag gerechnet worden.

Allerdings gebe es "erhebliche Unsicherheiten" bei den finanziellen Auswirkungen des Grossprojekts Alto Maipo in Chile. Es sei zwar Ende November ein "Term Sheet" unterzeichnet worden. Damit sei aber die Projektfortführung nicht sichergestellt.

"Sie hängt davon ab, ob bzw. inwieweit die im "Term Sheet" definierten Bedingungen vonseiten des Bauherrn vollständig erfüllt bzw. die weitere Bankenfinanzierung gesichert werden können. Dies lässt sich derzeit noch nicht abschätzen", schreibt die Strabag in ihrer Aussendung.

In Summe bestätigt der börsennotierte Konzern die schon bisher angestrebte EBIT-Marge von zumindest 3 Prozent als "gut abgesichert".

In der Schweiz ist der österreichische Konzern seit 1995 tätig. Nach mehreren Übernahmen gehört er mittlerweile zu den führenden Bauunternehmungen in der Schweiz. An über 20 Standorten arbeiten rund 1220 Mitarbeitende für Strabag. Die Österreicher beteiligten sich an mehreren Grossprojekten wie dem NEAT-Basistunnel oder dem Neubau "The Circle" am Flughafen Zürich.

(AWP)

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