Streit mit Vivendi belastet Ergebnis von Berlusconis Fininvest

Der Streit mit dem französischen Medienkonzern Vivendi belastet das Ergebnis der TV-Holding Fininvest von Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi. Die an der Mailänder Börse notierte Holding meldete für 2016 einen Verlust von 120,2 Millionen Euro.
29.06.2017 17:08

2015 hatte Fininvest noch ein ausgeglichenes Ergebnis vorgelegt. Der Konzernumsatz stieg um 6,6 Prozent auf fünf Milliarden Euro, teilte Fininvest mit.

Die Holding meldete 2016 eine Verschuldung von 1,279 Mrd. Euro. Die Verluste seien unter anderem den schlechten Leistungen des Pay-TV-Segments zuzuschreiben. Fininvest hatte sich vor einem Jahr mit Vivendi auf den Verkauf des Pay-TV-Senders Premium geeinigt. Vivendi hatte das Abkommen jedoch platzen lassen.

(AWP)