Südkorea stimmt Fusion zwischen Linde und Praxair zu

Nach der chinesischen Wettbewerbsbehörde hat auch Südkorea einer Fusion des deutschen Gasherstellers und Anlagenbauers Linde mit dem US-Industriegasproduzenten Praxair zugestimmt. Das geht aus einer Mitteilung von Linde vom Montag hervor. Nun müssen noch die US-Wettbewerbshüter sowie die Europäische Kommission den Zusammenschluss genehmigen. An der Börse gewann die Linde-Aktie zunächst ein halbes Prozent.
08.10.2018 16:37

Die EU-Wettbewerbshüter hatten unter bestimmten Auflagen bereits grünes Licht für die Fusion gegeben. In den USA bestehen unterdessen Befürchtungen, dass die US-Wettbewerbsbehörde FTC höhere Auflagen als bisher angenommen verhängen könnte. Daher hatten beide Unternehmen gewarnt, dass voraussichtlich mehr Unternehmensteile verkauft werden müssten, als bislang vereinbart.

Laut Wertpapiergesetz muss die Fusion spätestens am 24. Oktober abgeschlossen sein. Linde und Praxair wollen sich zum grössten Industriegasehersteller der Welt zusammenschliessen. Mit 80 000 Mitarbeitern und rund 28 Milliarden Euro Jahresumsatz würden sie ein Viertel des Weltmarkts beherrschen./ngu/fba

(AWP)