Supino soll neuer Präsident des Verbandes Schweizer Medien werden

Zürich (awp/sda) - Der 75-jährige Hanspeter Lebrument tritt nach 13 Jahren als Präsident des Verbandes Schweizer Medien ab. Als Nachfolger vorgeschlagen wird Tamedia-Verleger Pietro Supino. Neuer Vizepräsident soll der Verleger der AZ Medien, Peter Wanner, werden.
18.08.2016 15:18

Mit seinem Rücktritt beende Hanspeter Lebrument eine lange, überaus aktive und prägende Mitarbeit, heisst es in einer Mitteilung des Verbandes Schweizer Medien vom Donnerstag. In seine Präsidentschaft gefallen seien unter anderem die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die indirekte Presseförderung und das Verbot der Onlinewerbung für die SRG.

Er freue sich darauf, das vor 13 Jahren übernommene Amt einem Nachfolger übergeben zu können, wird Lebrument in der Mitteilung zitiert. Das Wichtigste sei ihm gewesen, Pietro Supino überzeugen zu können, dieses Amt zu übernehmen. Für den Verlegerverband sei Supino ein Glücksfall.

Der Verwaltungsratspräsident der Tamedia ist seit 2008 Mitglied des Präsidiums und seit 2010 Vizepräsident des Verbandes Schweizer Medien. Als Präsident will er sich weiterhin für gute Rahmenbedingungen für private Medien und für die Medienfreiheit einsetzen, wie es in der Mitteilung heisst.

Ergänzt werden soll das Präsidium mit zwei Vertretern der mittleren und kleineren Medienhäuser. Vorgeschlagen werden Beat Lauber, der unter anderem den Verwaltungsräten der Meier + Cie. in Schaffhausen, der Mengis Gruppe in Visp VS und der Zürichsee Medien Gruppe AG angehört, sowie Somedia-CEO Andrea Masüger. Die Wahlen finden am 22. September im Rahmen der Mitgliederversammlung in Luzern statt.

(AWP)