Swatch Gruppe - Omega-Chef will Rolex als Nummer eins ablösen

Der neue Chef der Luxusuhrenmarke Omega hat Grosses vor: Raynald Aeschlimann will mit der umsatzstärksten Marke der Swatch Group den Konkurrenten Rolex als grössten Hersteller von mechanischen Uhren ablösen.
19.03.2017 16:38
Eine Omega Seamaster, Sonderversion für den James-Bond-Film Spectre.
Eine Omega Seamaster, Sonderversion für den James-Bond-Film Spectre.
Bild: ZVG

"Wann, kann ich nicht sagen. Aber wenn es uns gelungen ist, sind wir noch lange nicht fertig", sagte Aeschlimann im Interview mit der "Sonntagszeitung" (SoZ; 19.03.). Das Ziel sei es, weiter zu wachsen. "Grundsätzlich schauen wir nicht auf Rolex, sondern auf das Marktpotenzial.

Wachstumschancen sieht Aeschlimann im Onlinehandel. "Derzeit entwerfen wir eine Onlinestrategie. Sie sollte in ein paar Monaten vorliegen." Dennoch dürfe man aber die älteren Kunden nicht vergessen, die Boutiquen und Service vor Ort schätzen. "Die Anzahl Verkaufspunkte wird nicht sinken."

"2017 wird ein positives Jahr", ist sich der Omega-Chef überzeugt. Sowohl die Bestellungen als auch die Verkäufe lägen im Plus, insbesondere in Asien. Dabei belaufe sich das Plus in den markeneigenen Shops im zweistelligen Prozentbereich. "Wir haben sogar 20'000 bestellte Uhren noch nicht ausliefern können. Wir werden die Produktion nun eher steigern.

(AWP)