Swica steigert 2016 Prämieneinnahmen und Gewinn - Mehr Versicherte

Die Gesundheitsorganisation Swica hat im abgelaufenen Jahr 2016 die Prämieneinnahmen gesteigert und deutlich mehr verdient. Allerdings wurde der Jahresabschluss erstmals nach Swiss GAAP Fer erstellt, daher sind die Zahlen nur bedingt vergleichbar. Insgesamt zeigt sich das Unternehmen "äussest zufrieden" mit dem Geschäftsjahr.
21.04.2017 11:00

Die Prämieneinnahmen stiegen um 7,3% auf 3,99 Mrd CHF. Dem gegenüber stehen Versicherungsleistungen in Höhe von 3,44 Mrd (+6,0%). Während im Bereich VVG ein positives versicherungstechnisches Ergebnis erzielt wurde, fiel dieses in den Bereichen KVG und Unfallversicherung leicht negativ aus. Die Combined Ratio der Gruppe erreichte 98,8% (VJ 98,4), diejenige im Segment Krankenversicherung KVG 100,3% (VJ 99,8).

Unterm Strich kletterte das Unternehmensergebnis um 37% auf 80,0 Mio CHF. Zu diesem Ergebnis hätten alle drei Segmente - KVG, VVG und Unfallversicherung - beigetragen. Mit um 12% gestiegenen Reserven/Eigenkapital von 669,5 Mio sei Swica "sehr solide finanziert" und erfülle die gesetzlichen Anforderungen bezüglich Solvenz.

Insgesamt waren mehr Personen bei Swica versichert als im Vorjahr. Positiv habe sich die seit Anfang 2017 geltende Verfeinerung des Risikoausgleichs ausgewirkt, die zu steigenden Prämien bei den Billigkassen geführt habe. Dies habe Swica Neukunden gebracht, sagt CEO Reto Dahinden in der Mitteilung.

Derzeit sind 782'791 Personen mindestens mit einer Versicherung Kunde bei der Gruppe, hinzu kommen 558'852 Arbeitnehmende, die über eine über eine Krankentaggeld- und/oder Unfallversicherung ihres Arbeitgebers bei SWICA versichert sind. Insgesamt beläuft sich die Anzahl der Versicherten damit auf rund 1,342 Mio (+3,4%).

dm/uh

(AWP)