Swisscontact sticht Switzerland Global Enterprise aus

Bern (awp/sda) - Die Standortförderungsorganisation Switzerland Global Enterprise hat einen bedeutenden Auftrag verloren. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat das Mandat für das Importförderungsprogramm Sippo ab Anfang 2017 an die Stiftung Swisscontact vergeben.
23.08.2016 15:01

Dies sei das Ergebnis einer öffentlichen Ausschreibung, sagte Seco-Sprecher Fabian Maienfisch am Dienstag auf Anfrage zu einem entsprechenden Artikel der Westschweizer Zeitung "Le Temps". Dies hat Folgen: Das Team von 14 Personen, das bei Switzerland Global Enterprise bisher das Sippo betreut habe, werde aufgelöst, teilte die Standortförderungsorganisation in einem separaten Communiqué mit.

"Es wird nicht zu verhindern sein, dass es Entlassungen gibt", sagte die Sprecherin von Switzerland Global Enterprise, Sina Pries. Die Organisation zur Förderung des Schweizer Wirtschaftsstandorts beschäftige insgesamt rund 110 Mitarbeiter.

Die Siegerin Swisscontact ist laut eigenen Angaben eine unabhängige Stiftung für internationale Entwicklungszusammenarbeit, die wirtschaftsnah ist. Sie ist in 33 Ländern mit über 1100 Mitarbeitenden vertreten und fördert seit 1959 die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung.

Das vom Seco finanzierte Swiss Import Promotion Programm (Sippo) hat zum Ziel, den Import aus Entwicklungs- und Schwellenländern in die Schweiz zu fördern. "Die Erleichterung des Marktzugangs für Produkte aus benachteiligten Ländern ist ein wichtiger Beitrag zur Förderung des Handels, zur Erhöhung der Exporteinnahmen und damit zur wirtschaftlichen Entwicklung der Partnerländer", schreibt das Seco.

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(AWP)