Syngenta erzielt weniger Umsatz - Cashflow bereinigt auf Rekordniveau

Syngenta hat im Geschäftsjahr 2017 etwas weniger umgesetzt und die Marge stabil gehalten. Der Umsatz sank in der Berichtsperiode um 1% auf 12,65 Mrd USD, zu konstanten Wechselkursen hätte er um 2% abgenommen, wie das von ChemChina übernommene Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Das Jahr sei durch schwierige Bedingungen und weiter hohen Druck auf die Einkommen in der Landwirtschaft gekennzeichnet gewesen.
15.02.2018 09:00

Die Sparte Pflanzenschutzmittel setzte mit 9,2 Mrd USD 3% weniger um, während Saatgut den Absatz um 6% auf 2,8 Mrd steigerte. In der Region EMEA (Europe, Africa and Middle East) wuchs das Geschäft um 1% und in Nordamerika um 5%. In Asien habe Wachstum in den ASEAN-Ländern Rückgänge in Indien kompensiert, was in einer stabilen Entwicklung resultierte. In Lateinamerika sei der Umsatz um 14% gesunken. Hier nennt Syngenta anhaltend schwierige Marktbedingungen bei Pflanzenschutz und ungelöste Probleme in den brasilianischen Vertriebskanälen als Grund. Dies habe das Wachstum in anderen Ländern nicht ausgleichen können.

Der freie Cashflow stieg bereinigt um die Kosten der Übernahme und der Dekotierung der Aktien in der Schweiz und in den USA auf einen Rekordwert von 1,7 Mrd USD (VJ 1,4 Mrd), wie es weiter heisst. Hier habe sich die Fokussierung auf das Net Working Capital bemerkbar gemacht.

yr/rw

(AWP)