Syngenta-Übernahme erhält grünes Licht von australischer Regulationsbehörde

Sydney (awp) - Der Übernahme des Basler Agrarchemiekonzerns Syngenta durch den chinesischen Staatskonzern ChemChina steht laut der Australischen Aufsichtsbehörde (ACCC) nichts im Wege. Die australische Wettbewerbs- und Verbraucherkommission werde sich nicht gegen die geplante Übernahme wehren, schreibt sie in einer Mitteilung in der Nacht auf Donnerstag.
08.12.2016 08:33

ChemChina ist zwar in Australien bereits mit ihrer Tochter Adama präsent, einem Hersteller von Agrochemie-Generika. Die ACCC habe aber festgestellt, dass ChemChina weiterhin dem Wettbewerb ausgesetzt wäre, da die Versorgung mit Pflanzenschutzmitteln durch weitere Zulieferer wie Bayer, BASF und Monsanto sichergestellt sei.

Zudem habe die ACCC auch die Ergänzung der beiden Unternehmen berücksichtigt, wobei Syngenta sich auf Forschung und Entwicklung konzentriere und Adama den Fokus auf generische Chemikalien setze. Adama und Syngenta hätten zwar eine Reihe von Produkten mit derselben Endverwendungen, seien aber im Hinblick auf die produzierten Güter in eines breiten Marktumfeld eingebunden. Daher haben die Endverbraucher genügend alternative Produkte zur Auswahl, heisst es weiter.

sta/ra

(AWP)