Syngenta-Übernahme durch ChemChina wird auch von der EU unter Auflagen genehmigt

Die Übernahme des Basler Agrochemiekonzerns Syngenta durch den chinesischen Chemiekonzern ChemChina hat eine weitere Hürde genommen: Die EU-Wettbewerbskommission hat der Transaktion unter Auflagen grünes Licht erteilt. ChemChina müsse aber wesentliche Teile seiner Pflanzenschutzsparte in Europa verkaufen, teilte die Behörde am Mittwoch mit.
05.04.2017 12:14

Das Unternehmen habe Zusagen gemacht, die die Wettbewerbsbedenken der Kommission vollständig ausgeräumt hätten. "Für die Landwirte und letztlich auch die Verbraucher in Europa ist es wichtig, dass der wirksame Wettbewerb auf den Märkten für Pflanzenschutzmittel auch nach der Übernahme von Syngenta durch ChemChina gewahrt wird", wird EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager in der Meldung zitiert.

Die Zustimmung sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Abschluss der Transaktion, schreibt Syngenta in einer separaten Mitteilung. Erwartet wird der Abschluss weiterhin im zweiten Quartal 2017.

Bereits am Vorabend hatte die US-Wettbewerbsbehörde Federal Trade Commission (FTC) der Transaktion unter Auflagen zugestimmt.

an/cp

(AWP)