Tagesüberblick Wirtschaft

Donnerstag, 9. März 2017
09.03.2017 17:30

WENIGER ARBEITSLOSE: (Bern) Mildere Temperaturen haben im Februar die Arbeitslosenzahlen in der Schweiz sinken lassen. Besonders markant war der Rückgang im Baugewerbe in den Bergkantonen Wallis und Graubünden. Ende Februar waren 159'809 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 4657 weniger als im Vormonat, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte. Die Arbeitslosenquote sank damit um 0,1 Prozentpunkte auf 3,6 Prozent. Gegenüber Februar 2016 verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 1,0 Prozent. Die aktuellen Zahlen geben laut Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit im Seco, Anlass zur Hoffnung, dass der konjunkturelle Wendepunkt erreicht ist. Zürcher warnte aber, die Entwicklung sei noch zu wenig stabil. In den nächsten Monaten sei mit keinem massiven Rückgang der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Im Februar habe erwartungsgemäss die saisonale Wende stattgefunden.

GEWINNEINBRUCH: (Zürich) Nach einem Jahr in der Gewinnstratosphäre ist die Börsenbetreiberin und Finanzdienstleisterin SIX wieder auf dem harten Boden der Normalität gelandet. Der Reingewinn fiel 2016 auf 221,1 Millionen Franken, nachdem im Vorjahr zwei Beteiligungsverkäufe einen Rekordgewinn von 713,7 Millionen beschert hatten. Der Betriebsgewinn (EBIT) sackte von 762,9 Millionen auf 297,1 Millionen Franken ab. Im Vorjahr hatte der Verkauf der Anteile an den zwei Indexunternehmen 477 Millionen in die Kasse gespült und für den bei weitem höchsten Reingewinn in der SIX-Geschichte gesorgt. Nun ist die Börsenbetreiberin 2016 wieder auf einem normalen Niveau gelandet. Ohne Sondereffekte wäre der EBIT um 5 Prozent auf 268,4 Millionen Franken gesunken.

SONDEREFFEKTE BELASTEN: (Baar) Insgesamt 145,7 Millionen Franken Verlust schrieb der Technologiekonzern Ascom im Jahr 2016. 145,1 Millionen davon sind allein auf Sondereffekte im Zusammenhang mit dem Verkauf der Sparte Network Testing im August zurückzuführen. Im fortgeführten Geschäft Wireless Solutions verharrte der Umsatz bei rund 300 Millionen Franken, wobei der Bereich Healthcare, den Ascom künftig forcieren will, ein Wachstum von 5 Prozent aufwies. Auf Konzernebene betrug der Umsatz 2016 noch gut 354 Millionen Franken. 2017 sollen es 3 bis 6 Prozent mehr sein, wie Ascom im Ausblick festhält. 2020 soll das Umsatzwachstum dann zwischen 7 und 10 Prozent betragen.

ERNEUTER STREIK: (Berlin) Flugreisende in Berlin müssen sich erneut auf starke Behinderungen einstellen. Die Gewerkschaft Verdi rief das Bodenpersonal an den Flughäfen Tegel und Schönefeld für Freitag zu einem Streik auf. Der Ausstand werde gegen 04.00 Uhr beginnen und am frühen Samstagmorgen gegen 05.00 Uhr enden. Verdi sei immer gesprächs- und verhandlungsbereit, erklärte die Gewerkschaft. Voraussetzung sei allerdings, dass die Arbeitgeber ein Angebot unterbreiteten, das deutliche Einkommenssteigerungen für die Beschäftigten ermöglicht. Verdi fordert für die über 2000 Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste eine Erhöhung des Stundenlohns um einen Euro auf zwölf Euro. Die Arbeitgeberseite bietet etwa zehn Cent mehr Geld.

2019 IST SCHLUSS: (Cheseaux-sur-Lausanne) Der Verlag Editions Atlas will sein Geschäft bis 2019 einstellen. Betroffen sind 150 Angestellte in Cheseaux-sur-Lausanne (VD). Die geschäftlichen Aktivitäten sollen sukzessive heruntergefahren werden, wie der Spezialist für Sammelobjekte und -werke am Donnerstag mitteilte. Der Verlag begründet das Ende mit den negativen Resultaten der vergangenen Jahre und fehlenden Perspektiven. Zum Entschluss habe auch die anhaltende Frankenstärke beigetragen. Bereits im vergangenen Jahr entliess Editions Atlas 30 Angestellte. Im laufenden Jahr soll es noch einmal 60 Entlassungen geben, wie der Verlag gegenüber der Nachrichtenagentur sda erklärte.

STELLEN IN GEFAHR: (Satigny) Der Baukonzern Walo Bertschinger plant die Schliessung seines Standorts in Satigny (GE). 40 Angestellten droht die Entlassung. Das Zürcher Unternehmen will die verlängerte Konsultationsfrist bis am 17. März nutzen, um einen Käufer für die Niederlassung zu finden. Falls keine Lösung gefunden werde, sollen die Aktivitäten in Entlassung. Das Zürcher Unternehmen will die verlängerte Konsultationsfrist bis am 17. März nutzen, um einen Käufer für die Niederlassung zu finden. Falls keine Lösung gefunden werde, sollen die Aktivitäten in Satigny an andere Standorte verlegt werden, sagte eine Sprecherin am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Walo Bertschinger begründet die Restrukturierung mit den wiederholten Verlusten, welche die Niederlassung in Satigny in den vergangenen Jahren eingefahren hat.

BESSERE AUSLASTUNG: (Zürich) Die Fluggesellschaft Swiss hat im Februar die Auslastung ihrer Flüge weiter verbessert. Sie transportierte 5,4 Prozent mehr Fluggäste, obwohl die Anzahl Flüge gegenüber der Vorjahresperiode um 5,2 Prozent zurückging. Insgesamt flogen 1,13 Millionen Passagiere mit der Swiss. Die Auslastung der Flüge nahm im Vergleich zum Februar 2016 um 3,3 Prozentpunkte auf 76,6 Prozent zu. Die gesamte Lufthansa-Gruppe konnte die Zahl der beförderten Passagiere gar um 12,4 Prozent auf 7,8 Millionen steigern. Die markante Steigerung ist nicht zuletzt eine Folge der Übernahme der Brussels Airlines. Die Kernlinie Lufthansa musste sich dagegen mit einem Passagierwachstum von 1,7 Prozent begnügen.

UMSATZ SCHMILZT: (Luzern) Der Stahlhersteller Schmolz+Bickenbach hat 2016 erneut weniger umgesetzt. Der Umsatz gab um 13,6 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro nach. Dennoch ist der Konzern für 2017 zuversichtlich. So zahlen sich allmählich die Kostensenkungsmassnahmen aus, wie Schmolz+Bickenbach mitteilte. Der Verlust halbierte sich 2016 unter dem Strich auf 80,0 Millionen Euro. 2017 soll weiter restrukturiert werden. Von keinen Einsparungen betroffen ist aber Schweizer Standort in Emmenbrücke LU. Dort werden gar 49 Millionen Franken investiert. Zudem erwartet der Stahlhersteller eine weitere Verbesserung des Marktumfelds.

UMSATZMINUS BEI RAMSEIER: (Sursee LU) Der Umsatz des Getränkeherstellers Ramseier hat sich im vergangenen Geschäftsjahr um 5 Prozent auf 149,5 Millionen Franken reduziert. Den Umsatzrückgang von fünf Prozent führt Ramseier primär auf den Rückgang an Aufträgen für fremde Handelsmarken zurück. Auch in den Geschäftsfeldern Gastronomie und Detailhandel weise das Unternehmen ein Ergebnis leicht unter dem Vorjahresniveau aus, heisst es weiter. Während das Markengeschäft mit Sinalco und Elmer Citro stagniere und leicht unter dem Vorjahresniveau bilanziere, wachse die Marke Ramseier wie auch das Convenience-Geschäft weiter an.

GEWINNEINBUSSE: (Genf) Die Genfer Traditionsbank Lombard Odier hat 2016 weniger Geld verdient. Der Reingewinn sackte um 13 Prozent auf 124,5 Millionen Franken ab. Der Betriebsertrag gab um 3 Prozent auf rund eine Milliarde Franken nach. Vor allem die Handelsunlust der Kunden sorgte für weniger Einnahmen als im Vorjahr, wie die Privatbank mitteilte. Im vergangenen Jahr konnte die auf Vermögensverwaltung für Privatkunden und institutionelle Kunden spezialisierte Bank unter dem Strich 5,2 Milliarden Franken an neuen Kundengeldern anziehen. Insgesamt meldet die Privatbank einen Anstieg der Kundenvermögen um 4 Prozent auf 233 Milliarden Franken, wovon Lombard Odier 159 Milliarden Franken verwaltet.

TIEFERER GEWINN FÜR NAB: (Aarau) Die Credit-Suisse-Tochter Neue Aargauer Bank (NAB) hat 2016 einen tieferen Gewinn als im Vorjahr eingefahren. Der Gewinn sank um 6,9 Prozent auf 128,2 Millionen Franken. Der Bruttogewinn ging um 14,4 Prozent auf 146,6 Millionen Franken zurück. Im Vergleich der letzten fünf Jahre sei ein überdurchschnittlicher Jahresgewinn erzielt worden, teilte die NAB in Aarau mit. Die Bank sprach von einem "guten Ergebnis". Der Erfolg aus dem ordentlichen Bankgeschäft sank um 6,1 Prozent auf 326,8 Mio. Franken. Der um 3,1 Prozent reduzierte Nettozinserfolg von 232,2 Mio. Franken widerspiegle die Belastung durch die Negativzinsen, hiess es.

MEHR UMSATZ: (Zürich) Das im Personalbereich tätige Beratungsunternehmen Egon Zehnder hat im Geschäftsjahr 2016 sein Honorarvolumen um 2,8 Prozent auf 639,5 Millionen Franken gesteigert. Im vergangenen Jahr wurden über 50 neue Berater eingestellt. Das seien so viele wie nie zuvor. Mehr als die Hälfte der neu Eingestellten seien Frauen gewesen, teilte Egon Zehnder mit. Knapp drei Viertel des Umsatzes erzielte das Beratungsunternehmen 2016 mit der Suche von Führungskräften. Auch die beiden anderen Geschäftsbereiche, die Suche und Beurteilung von Verwaltungsräten und die Beurteilung und Entwicklung von Führungsgremien seien kontinuierlich weitergewachsen.

CICOR IN GEWINNZONE: (Bronschhofen SG/Boudry NE) Das Elektronikunternehmen Cicor hat es im vergangenen Jahr wie geplant zurück in die Gewinnzone geschafft. Unter dem Strich stand ein Plus von 0,3 Millionen Franken nach einem Verlust von 4,1 Millionen Franken im Vorjahr. Operativ schrieb Cicor einen Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 2,9 Millionen Franken, nach einem Verlust von 1,7 Millionen Franken, wie das Unternehmen mitteilte. 2015 hatten Kosten für den Unternehmensumbau Cicor in die roten Zahlen gedrückt. Nun sieht sich das auf Leiterplatten, Mikroelektronik und Dienstleistungen für die Elektronikindustrie spezialisierte Unternehmen zurück auf dem Wachstumskurs. Der Umsatz legte um 4,9 Prozent auf 189,5 Millionen Franken zu.

STARKES INTERNETGESCHÄFT: (Berlin) Ein florierendes Internetgeschäft hat dem Axel-Springer-Verlag 2016 mehr Gewinn beschert. Das Betriebsergebnis (bereinigtes Ebitda) stieg binnen Jahresfrist um 6,5 Prozent auf rund 596 Millionen Euro, wie der Medienkonzern mitteilte. Der Umsatz des Herausgebers von "Bild" und "Welt" sank minimal um 0,1 Prozent auf rund 3,3 Milliarden Euro. Springer verlagert seinen Fokus verstärkt ins Internet und ins Ausland. Das digitale Geschäft trug 2016 gut 67 Prozent zum Umsatz bei und fast 73 Prozent zum Gewinn. Für den meisten Schwung sorgte abermals das Geschäft mit Kleinanzeigen im Internet - zum Beispiel Job-, Auto- und Immobilienportale.

LICHTBLICK IM TOURISMUS: (Zürich) Der Abwärtstrend im Detailhandel ist gestoppt, die wirtschaftliche Lage im Tourismus verbessert sich langsam. Das zeigt eine Analyse der Grossbank UBS. So beurteilen Grossunternehmen in der Tourismusbranche im Anfangsquartal 2017 ihre wirtschaftliche Lage das erste Mal seit der Aufgabe der Wechselkursuntergrenze im Januar 2015 wieder als gut, wie die UBS mitteilte. Laut den UBS-Ökonomen wäre es allerdings zu früh, von einer nachhaltigen Erholung zu sprechen. Im ganzen Dienstleistungssektor schätzen Grossunternehmen ihre Lage wieder deutlich besser ein als noch Mitte des letzten Jahres. Bei den KMU bleibt die Lageeinschätzung unverändert.

DEUTLICHER ZUWACHS: (Darmstadt) Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Merck hat 2016 so viel umgesetzt wie noch nie in seiner fast 350-jährigen Geschichte. Der Grund dafür ist der grosse Zukauf des US-Laborausrüsters Sigma-Aldrich. Die Erlöse legten im vergangenen Geschäftsjahr um 17 Prozent auf den neuen Höchstwert von 15 Milliarden Euro zu. Der Zukauf von Sigma-Aldrich sorgte dabei für einen Sprung von mehr als 16 Prozent. Aus eigener Kraft wuchs Merck um 3,2 Prozent. "Es war ein gutes Jahr, sowohl in strategischer als auch in finanzieller Hinsicht", sagte Merck-Chef Stefan Oschmann. Der Gewinn stieg um 46 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro.

FLORIERENDER TV-SENDER: (Köln) Dank florierender Fernsehsender in Deutschland und boomender Digitalgeschäfte hat der europäische TV-Konzern RTL seinen Betriebsgewinn stärker gesteigert als angekündigt. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) legte im vergangenen Jahr um 3,3 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zu. In Aussicht gestellt hatte die Konzernleitung lediglich ein Plus von maximal 2,5 Prozent. Der Umsatz wuchs prozentual ähnlich stark wie das Ergebnis auf 6,2 Milliarden Euro, wie die RTL Group weiter mitteilte.

GEWINNEINBRUCH: (Metzingen D) Der deutsche Modekonzern Hugo Boss erwartet nach einem Gewinneinbruch im laufenden Jahr eine Stabilisierung der Geschäfte. "Die Neuausrichtung beginnt zu greifen, erste Erfolge werden sichtbar", sagte Konzernchef Mark Langer. Er sei sehr zuversichtlich, dass Hugo Boss nach dieser Phase der Stabilisierung wieder zu nachhaltigem und profitablem Wachstum zurückkehren werde. 2016 sank der operative Gewinn (Ebitda) vor Sondereffekten um 17 Prozent auf 493 Millionen Euro, der Umsatz schrumpfte um vier Prozent auf 2,69 Milliarden Euro. Der Konzerngewinn brach auch wegen der Kosten für den Konzernumbau um 39 Prozent auf 194 Millionen Euro ein.

KORRUPTIONSVERDACHT: (Seoul) Im weit verzweigten Korruptionsskandal in Südkorea hat der Erbe und inoffizielle Chef des Samsung-Konzerns, Lee Jae Yong, sämtliche Vorwürfe zurückgewiesen. Die Anklageschrift sei oberflächlich, für einige Anklagepunkte fehlten Beweise, sagte ein Verteidiger bei einer Anhörung vor einem Gericht in Seoul. Gegen Lee und vier weitere Samsung-Manager war Ende Februar unter anderem Anklage wegen Bestechung, Korruption und Meineids erhoben worden. "Alle bestreiten die Vorwürfe", sagte der Anwalt. Lee selbst erschien nicht vor Gericht. Hintergrund der Anklage ist der Korruptionsskandal um die entmachtete südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye, der das Land seit mehreren Monaten erschüttert.

STREIK IN BERLIN: (Berlin) Passagiere an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld müssen am Freitag mit Verspätungen und Flugausfällen rechnen: Die Gewerkschaft Verdi hat die rund 2000 Beschäftigten des Bodenpersonals zu einem Streik aufgerufen. Der Ausstand soll am Freitagmorgen gegen 4.00 Uhr beginnen und am Samstagmorgen gegen 5.00 Uhr enden, wie die Gewerkschaft mitteilte. Die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg rechnet mit starken Beeinträchtigungen. Auch danach seien Einschränkungen zu erwarten.

UNTER DRUCK: (Paris) Die französische Supermarktkette Carrefour leidet weiter unter schwachen Geschäften auf dem Heimatmarkt. Europas grösster Detailhändler weist für 2016 einen überraschend grossen Rückgang beim Betriebsgewinn aus dem fortlaufenden Geschäft von 3,8 Prozent auf 2,35 Milliarden Euro aus. In Frankreich brach das Ergebnis um mehr als 13 Prozent auf eine Milliarde Euro ein. Dort steht der Metro-Rivale wegen eines verschärften Konkurrenzkampfs unter Druck. Zudem kommen die für Carrefour typischen Grosssupermärkte bei den Kunden nicht mehr so gut an. Daher steckt der Konzern viel Geld in Renovationen. In diesem Jahr sollen diese Investitionen jedoch um 100 Millionen auf 2,4 Milliarden Euro gekürzt werden.

LANGSAMERES LEGO-WACHSTUM: (Billund) Neuen Rekorden zum Trotz ist der dänische Spielzeughersteller Lego 2016 längst nicht so stark gewachsen wie in den vergangenen Jahren. Beim Umsatz legte das Unternehmen von 35,8 auf 37,9 Milliarden Kronen zu (knapp 5,5 Milliarden Franken). Das sagte Finanzchef John Goodwin im dänischen Billund. Der Gewinn des Bauklötzchenbauers kletterte im abgelaufenen Geschäftsjahr nur ganz leicht von 9,2 auf 9,4 Milliarden Kronen (rund 1,4 Milliarden Franken). Besonders beliebt waren nach Lego-Angaben im vergangenen Jahr die Sets Lego Ninjago, Lego City, Duplo, Star Wars und Lego Friends.

AUF ZWEI-JAHRES-TIEF: (Peking) Die Inflation in China hat sich im Februar unerwartet stark abgekühlt. Die Konsumentenpreise erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat nur noch um 0,8 Prozent, wie das Statistikamt in Peking mitteilte. Es war der schwächste Anstieg seit Januar 2015, wofür vor allem niedrigere Preise für Lebensmittel sorgten. Experten hatten dagegen mit einer Zunahme von 1,7 Prozent gerechnet. Im Januar war die Teuerungsrate noch auf 2,5 Prozent geklettert. Dagegen schnellten die Produzentenpreise im Februar um 7,8 Prozent in die Höhe.

REKORDTIEF: (Frankfurt) Die Europäische Zentralbank (EZB) bleibt ungeachtet steigender Inflationsraten auf Billiggeld-Kurs. Banken bekommen frisches Zentralbankgeld weiterhin zu null Prozent Zinsen. Der Rat der Notenbank hielt den Leitzins bei seiner Sitzung in Frankfurt wie erwartet auf diesem Rekordtief. Parken Finanzinstitute überschüssiges Geld bei der EZB, müssen sie dafür nach wie vor 0,4 Prozent Strafzinsen zahlen. Zugleich kauft die Notenbank weiterhin monatlich Staatsanleihen und andere Wertpapiere im Milliardenvolumen.

(AWP)