Teilzeitbeschäftigte in EU - nur 6,7% Männer

Bei der Teilzeitbeschäftigung in der EU ist in fast allen 28 Staaten der Anteil der Männer deutlich geringer als jener der Frauen. Im Durchschnitt sind es 6,7% der Männer und 29,8% der Frauen, die teilzeitbeschäftigt sind.
17.11.2017 10:43

In Österreich beträgt das Verhältnis sogar 9,8% der Männer zu 49,8% der Frauen. Nur in Rumänien ist es umgekehrt. Dort sind 5,7% Männer, aber "nur" 5,5% Frauen teilzeitbeschäftigt. Geringe Unterschiede weisen ausserdem Bulgarien (1,3% Männer und 1,6% Frauen - Unterschied 0,3%punkte), Kroatien (3,4% Männer und 6,5% Frauen - Unterschied 3,1%punkte), Litauen (4,3% Männer und 7,5% Frauen - Unterschied 3,2%punkte) und Ungarn (2,2% Männer und 5,4% Frauen - Unterschied 3,2%punkte) auf.

Österreich ist damit beim Geschlechterunterschied von 40,0%punkten laut Daten von Eurostat vom Freitag Platz zwei hinter den Niederlanden (54,7%punkte Unterschied). Bei den Niederländern stehen 16,4% teilzeitbeschäftigte Männer gleich 71,9% bei den Frauen gegenüber. Auf Platz drei rangiert Deutschland mit 7,8% Männern und 46,4% Frauen sowie einem Unterschied von 38,5%punkten. Dahinter liegt Belgien (6,6% Frauen und 38,5% - Unterschied 31,9%punkte).

Am geringsten fallen die Geschlechterunterschiede bei der Teilzeitbeschäftigung bei Kinderlosen auf. Dort sind es in Österreich 12,3% Männer und 28,4% Frauen. Bei einem Kind erhöht sich der Unterschied in der Alpenrepublik auf 7,1% Männer zu 59,2% Frauen und bei zwei Kindern erreicht er die grösste Lücke mit 6,2% Männer und 74,2% Frauen.

Eurostat verweist darauf, dass es sich bei den Daten um Arbeitnehmer zwischen 25 und 49 Jahren handelt. Der erfasste Zeitraum ist das Jahr 2016.

(AWP)