Telefonica muss wegen Brexit und Lateinamerika Umsatzeinbussen hinnehmen

Der spanische Telekomkonzern Telefonica hat wegen des Brexit und den Währungsturbulenzen in Lateinamerika im vergangenen Jahr deutliche Umsatzeinbussen hinnehmen müssen. Auf Konzernebene fiel der Erlös um 5,2 Prozent auf 52,04 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Madrid mitteilte. Ohne Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe wäre der Erlös um 1,3 Prozent gestiegen. Der Verfall des britischen Pfunds nach dem Votum der Briten zum Austritt aus der EU sorgte für deutliche Rückgänge. In Lateinamerika wurde aus einem kräftigen Umsatzplus aus eigener Kraft ein ebenfalls deutliches Minus - ausgenommen Brasilien, dem zweitwichtigsten Einzelmarkt der Spanier.
23.02.2017 08:07

Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen blieb das Unternehmen trotz eines Anstiegs um 14,3 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro deutlich unter den Erwartungen von Analysten. Der Nettogewinn vervierfachte sich auf 2,4 Milliarden Euro - im Vorjahr hatte der Personalabbau belastet./men/fbr

(AWP)