Telekom-Tochter T-Mobile US und Sprint beenden Fusionsverhandlungen

Die angedachte milliardenschwere Mobilfunk-Hochzeit der amerikanischen Telekom-Tochter T-Mobile US mit dem amerikanischen Rivalen Sprint ist vom Tisch. Das teilten beide Unternehmen am Samstag in einer gemeinsamen Erklärung mit.
04.11.2017 19:25

Man habe die Verhandlungen beendet, da keine Einigung möglich gewesen sei.

Zuletzt waren die Gespräche Insidern zufolge in eine Sackgasse geraten. Am Montag hatte es in übereinstimmenden Medienberichten geheissen, die japanische Sprint-Mutter Softbank wolle die Gespräche beenden. Am Donnerstag hingegen hatte das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Insider geschrieben, ein überarbeitetes Angebot von T-Mobile habe die Verhandlungen wieder in Gang gebracht.

Eine Fusion hätte grosse Ausmasse gehabt: T-Mobile, die Nummer Drei im US-Mobilfunkmarkt, ist an der Börse fast 50 Milliarden Dollar wert. Sprint, die Nummer Vier, bringt es auf knapp 26 Milliarden Dollar. Der neue Konzern hätte 130 Millionen Kunden gehabt. Schon 2014 hatte es einen Anlauf für eine solche Fusion gegeben. Dieser scheiterte aber an den Wettbewerbshütern.

(AWP)