Telekom-Tochter T-Mobile US verdient deutlich mehr - Prognosen erneut angehoben

Nach einem weiteren starken Quartal hat die Telekom-Tochter T-Mobile US erneut ihren Ausblick angehoben. Von Juli bis Ende September verdiente die US-Mobilfunksparte der Bonner dank steten Kundenzustroms unterm Strich 550 Millionen US-Dollar und damit die Hälfte mehr als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Montag in Bellevue im US-Bundesstaat Washington mitteilte.
23.10.2017 13:55

Im Gesamtjahr rechnet US-Spartenchef John Legere nun mit 10,8 bis 11,0 Milliarden Dollar beim um Sondereffekte bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda). Bisher standen 10,5 bis 10,9 Milliarden Dollar im Plan. Auch bei den rentablen Vertragskunden unter eigenen Marken wird T-Mobile wieder optimistischer. Ihre Anzahl soll 2017 um 3,3 bis 3,6 Millionen steigen - am unteren Ende sind das 300 000 mehr als bisher.

Der Umsatz kletterte im dritten Quartal um 8 Prozent auf 10,02 Milliarden Dollar, das bereinigte operative Ergebnis um 5 Prozent auf 2,82 Milliarden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg aus informierten Kreisen loten derzeit die Manager von T-Mobile US und des Rivalen Sprint eine mögliche Fusion auf dem US-Markt aus. Fragen dazu wird sich das Management von T-Mobile US nicht stellen - ungewohnterweise entfällt zu diesem Zwischenbericht der öffentliche Dialog mit Analysten und Investoren./men/jha/

(AWP)