Dividende unverändert - Thurgauer Kantonalbank verbessert Gewinnzahlen

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) hat im Geschäftsjahr 2016 weiter zugelegt.
21.02.2017 07:52
Die TKB erwartet 2017 einen tieferen Geschäftserfolg.
Die TKB erwartet 2017 einen tieferen Geschäftserfolg.
Bild: ZVG

Der Reingewinn erhöhte sich um 2,9% auf 125,9 Mio CHF. Der Geschäftserfolg als Kennzahl für die operative Leistung stieg gar um 13,1% auf 168,5 Mio CHF. Die Inhaber der TKB-Partizipationsscheine erhalten eine unveränderte Ausschüttung von 2,75 CHF pro PS. Insgesamt erwirtschaftete die Ostschweizer Kantonalbank einen um 3,3% höheren Geschäftsertrag von 333,7 Mio CHF. Haupttreiber war das Zinsengeschäft, wo das Institut den Netto-Erfolg um 6,6% auf 257,8 Mio CHF verbessern konnte.

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft musste die Bank dagegen vor dem Hintergrund eines zurückhaltenden Anlageverhaltens einen Rückgang um 6,3% auf 47,6 Mio CHF hinnehmen. Im Handelsgeschäft ging der Erfolg derweil nach dem Rekordjahr 2015 um 3,7% auf 23,5 Mio CHF.

Der Geschäftsaufwand lag mit 159,7 Mio CHF um 1,2% unter dem Vorjahreswert. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich damit leicht auf 49,0% (VJ 49,5%).

Stabiler Geschäftsgang erwartet

Die Bilanzsumme der Bank erhöhte sich mit einem Plus von 3,6% auf 21,6 Mrd CHF. Die Hypothekarforderungen nahmen dabei mit einem Plus von 4,4% auf 17,5 Mrd CHF kräftig zu. Zulegen konnte die Kantonalbank aber auch bei den Kundeneinlagen, die per Ende Jahr mit 13,8 Mrd CHF um 2,7% über dem Vorjahr lagen.

Die verwalteten Kundenvermögen beziffert die Bank auf insgesamt 16,6 Mrd CHF (+5,1%), dabei profitierte die TKB von einem Netto-Neugeldzufluss beziffert die Bank auf 847 Mio CHF (VJ 580 Mio).

Im laufenden Geschäftsjahr 2017 erwartet die TKB keine grundlegenden Veränderungen im Zinsumfeld, die tiefen Zinsen dürften entsprechend für Margendruck sorgen. Insgesamt geht die Bank im laufenden Jahr von einem "stabilen Geschäftsgang" aus und erwartet aber einen tieferen Geschäftserfolg.

(AWP)