UBP will bis in fünf Jahren 30% ihrer AuM in Asien generieren

Die Union Bancaire Privée (UBP) sieht für sich nach der geglückten Übernahme der Aktivitäten von Coutts International in Singapur weiteres Wachstumspotenzial in Asien. Die Privatbankengruppe wolle mittelfristig 30% ihrer gesamten verwalteten Vermögen (AuM) in Asien generieren, sagte CEO Guy de Picciotto in einem Interview mit der singapurischen "The Business Times" (Ausgabe 6.11.). Derzeit würden 20% der AuM aus Asien stammen.
06.11.2017 08:10

"Die Marke von 30% sollten innerhalb der nächsten fünf Jahre erreichbar sein", ergänzte Picciotto. Selbstverständlich erwarte er dabei, dass die verwalteten Vermögen insgesamt gesteigert werden können.

Coutts sei nun vollständig in die Gruppe integriert und entwickle sich gut. Die Gesellschaft sei profitabel und habe ihre Kunden bei der Stange halten können. Er sei also sehr glücklich mit der Übernahme, ergänzte der UBP-CEO. Bis dato habe UBP 20 Kundenberater in Singapur und Hongkong angestellt. Sollte dies auch 2018 und 2019 gelingen, dann würde das Institut das angestrebte Ziel von 100 Bankiers in der Region erreichen, führte der CEO weiter aus.

Derzeit seien keine weiteren Akquisitionen geplant, sagte Picciotto weiter. Die Bank verfüge nicht über genügend Mittel um ein Unternehmen zu erwerben, das über Vermögen im für UBP interessanten Bereich von 10 bis 20 Mrd CHF verfüge.

Dank der im April abgeschlossenen Übernahme der Aktivitäten von Coutts International in Singapur und Hongkong habe sich UBP gemessen an den AuM in die Reihe der 20 grössten Privatbanken in Asien eingereiht, schreibt die Zeitung. die verwalteten Vermögen in Asien hätten sich dank der Akquisition von weniger als 1 Mrd USD im Jahr 2015 auf knapp 12 Mrd USD erhöht.

sig/cf

(AWP)