UBS bezahlt in USA gut 15 Mio USD wegen Versäumnissen bei Finanzprodukt-Verkauf

Washington (awp) - Die Grossbank UBS legt eine Auseinandersetzung mit der US-Börsenaufsicht SEC mit einer Zahlung von über 15 Mio USD bei. Die Behörde wirft der Schweizer Bank Versäumnisse beim Verkauf von komplexen Finanzprodukten an Privatkunden vor. So sei das Verkaufspersonal nicht genügend ausgebildet worden, heisst es in einer Medienmitteilung der SEC vom Mittwoch.
28.09.2016 17:57

Bei dem Fall geht es laut der SEC-Mitteilung um den Verkauf von so genannten "Reverse Convertible Notes" (RCN), komplexen Wertpapieren mit eingebauten Derivaten, deren Performance vom Konzept der impliziten Volatilität abhängt. Verschiedene Verkaufsberater hätten "unpassende Empfehlungen" im Zusammenhang mit dem Verkauf an Privatkunden getätigt, so die SEC. Die UBS hat gemäss den Angaben RCN im Wert von etwa 548 Mio USD an über 8'700 relativ unerfahrene Privatkunden verkauft.

tp/hr

(AWP)