UBS erhöht Rückstellungen für RMBS-Fall und passt Ergebnis 2016 nach unten an

Die Grossbank UBS hat ihre Rückstellungen für Rechtsfälle, regulatorische und ähnliche Angelegenheiten im Zusammenhang mit US-Hypotheken (RMBS) erhöht. Dies nachdem eine Grundsatzvereinbarung mit der National Credit Union Association zur Beilegung der RMBS-bezogenen Angelegenheit erzielt worden ist, wie die Bank am Freitag in einer Medienmitteilung zur Publikation des Geschäftsberichtes 2016 schreibt. Per Ende 2016 hatte die UBS für den Fall Rückstellungen von 1500 Mio USD gebildet und diese damit im Vergleich zu Ende 2015 um gut 280 Mio USD erhöht.
10.03.2017 07:16

Aufgrund der Erhöhung der Rückstellungen, die nach dem Ende Januar veröffentlichten ungeprüften Jahresergebnis 2016 erfolgt ist, reduziert sich der den Aktionären zurechenbare Konzerngewinn für 2016 um 102 Mio und beträgt neu 3'204 Mio CHF.

Das Ergebnis vor Steuern wird neu mit 4'090 Mio CHF ausgewiesen nach 4'192 Mio in der ursprünglichen Berichterstattung.

gab/uh

(AWP)