Steuerstreit - UBS lehnt in Frankreich Vergleichszahlung ab

Die Grossbank UBS hat laut einem Zeitungsbericht im Steuerhinterziehungsfall in Frankreich einen Vergleich in Höhe von 1,1 Milliarden Euro abgelehnt.
19.03.2017 16:09
Der UBS wird seit Jahren von der französischen Justiz Beihilfe zum Steuerbetrug vorgeworfen.
Der UBS wird seit Jahren von der französischen Justiz Beihilfe zum Steuerbetrug vorgeworfen.
Bild: Bloomberg

Der Fall werde somit zu Beginn der neuen Woche wieder am Strafgericht weiter verhandelt, schreibt das Journal du Dimanche (Ausgabe vom 19.03.). Die Verhandlungen der französischen Staatsanwaltschaft für Finanzfragen (Parquet National Financier) mit der UBS um eine finanzielle Abfindung hätten bislang nicht zu einem erfolgreichen Abschluss geführt, heisst es weiter. Auf Anfrage der SDA wollte die Bank den Zeitungsbericht nicht kommentieren.

Der UBS wird seit Jahren von der französischen Justiz Beihilfe zum Steuerbetrug vorgeworfen. Im Jahr 2014 war die Bank verpflichtet worden, eine Kaution von 1,1 Mrd EUR zu zahlen. Die UBS weist die Vorwürfe zurück. Zuletzt hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass die UBS eine Vergleichszahlung von unter 300 Mio EUR anstrebt.

(AWP)