Übernahmeprozess belastet Stada - Gewinneinbussen im zweiten Quartal

Beim Arzneimittelhersteller Stada hat die angestrebte Übernahme durch die Finanzinvestoren Bain und Cinven im zweiten Quartal wie erwartet Spuren in der Bilanz hinterlassen. Der MDax-Konzern konnte zwar seinen Umsatz um 7 Prozent auf knapp 577 Millionen Euro steigern, wie Stada am Donnerstag in Bad Vilbel mitteilte. Doch weil insbesondere im zweiten Quartal Kosten für Beratungsleistungen anfielen, ging das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) um 3 Prozent auf 112,4 Millionen Euro zurück. Der Überschuss lag mit 41,1 Millionen Euro 22 Prozent unter dem Vorjahr. Bei den um Währungseinflüsse und Portfolioeffekten bereinigten Kennziffern konnte das Unternehmen hingegen durch die Bank Zuwächse verbuchen./tav/stb
03.08.2017 07:52

(AWP)