Umsatz von EDF fällt im ersten Quartal leicht - Prognose bestätigt

Niedrigere Energiepreise in Italien und Grossbritannien haben den französischen Energiekonzern Electricite de France (EDF ) im ersten Quartal ausgebremst. Der Umsatz fiel in den ersten drei Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent auf 21,13 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Prognose für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in Höhe von 13,7 bis 14,3 Milliarden Euro im Gesamtjahr 2017 bestätigte der Konzern. Das wäre ein weiterer Rückgang, nach einem Minus von 7 Prozent auf 16,4 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.
09.05.2017 18:08

Der französische Energiekonzern stöhnt schon länger unter dem Verfall der Strompreise in Europa. Zusätzlich sorgten zeitweise Stilllegungen mehrerer Atomreaktoren dafür, dass der Konzern im zurückliegenden Jahr zwei Mal seine Gewinnprognose nach unten korrigieren musste. Im März diesen Jahres hatte das Unternehmen dann mit der Ausgabe neuer Aktien vier Milliarden Euro frisches Kapital eingesammelt./mis/he

(AWP)