Unilever spürt Gegenwind aus Brasilien und Indien

Der Konsumgüterkonzern Unilever hat zum Jahresende hin mit viel Gegenwind aus Brasilien und Indien zu kämpfen gehabt. Gerade in diesen beiden wichtigen Märkten habe sich die Lage aufgrund der wirtschaftlichen Umwälzungen im vierten Quartal verschärft, sagte Unilever-Chef Paul Polman am Donnerstag bei der Vorlage der Jahresbilanz. Auch der Start in das neue Jahr werde bei Unilever eher langsam erfolgen. Erst im weiteren Jahresverlauf dürfte das Wachstum an Fahrt aufnehmen.
26.01.2017 08:52

Das Jahr 2016 schloss der britisch-niederländische Hersteller von Dove-Seife oder Axe-Duschgel mit 52,7 Milliarden Euro Umsatz ab. Aus eigener Kraft und ohne Währungseffekte entsprach dies einem Zuwachs von 3,7 Prozent. Im vierten Quartal wuchs Unilever auf vergleichbarer Basis um 2,2 Prozent, was weniger war als Analysten erwartet hatten. Der Gewinn verbesserte sich im Gesamtjahr um 5,5 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Dabei halfen Kosteneinsparungen./she/stb

(AWP)