UPC mit 1,3% tieferem Umsatz im ersten Quartal

Der Kabelnetzbetreiber UPC ist mit einer Umsatzeinbusse ins neue Jahr gestartet. Diese Kennzahl nahm im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 1,3% auf 333 Mio CHF ab, wie das Unternehmen am Montag mitteilt.
08.05.2017 11:00

"Der Wettbewerb hat sich in jüngster Vergangenheit intensiviert", begründet CEO Eric Tveter die Entwicklung. Er sieht UPC gleichwohl als Unternehmen "mit der stärksten Umsatz-Performance in der Branche".

Die Entwicklung der Kundenzahlen war im ersten Quartal uneinheitlich. So nahm sie im TV-Geschäft gegenüber dem Stand von Ende 2016 um 11'000 ab. Dabei war der Rückgang im Premium-Bereich (-3'000 auf 672'000) laut den Angaben weniger ausgeprägt als im Basic-Bereich (-8'000 auf 569'000). Damit vermochte die Swisscom ihre TV-Marktführerschaft im ersten Quartal weiter auszubauen (+20'000).

Kunden verloren hat UPC laut der Mitteilung auch im Bereich Breitband-Internet (-5000 auf 745'000). Auf der anderen Seite nahm im Bereich Telefonie die Kundenzahl zu, in der Festnetztelefonie um 6'000 auf 518'000 und im Mobilfunk um 5'000 auf 85'000.

Zufrieden zeigt sich die Tochtergesellschaft des Liberty-Global-Konzerns mit der Entwicklung im Geschäftskundensegment, das den Umsatz im Vorjahresvergleich um 6% gesteigert habe.

Für die kommenden Monate ist CEO Tveter "guter Dinge". Er begründet seine Zuversicht insbesondere mit neu lancierten Mobilfunkangeboten und dem TV-Angebot "MySports".

rw/cf

(AWP)