US-Behörde sieht noch Aufklärungsbedarf im VW-Abgasskandal

Washington (awp/sda/reu) - Die für Konsumentenschutz zuständige US-Behörde FTC sieht noch viel Aufklärungsbedarf im VW-Abgasskandal. 23 Handys hochrangiger Volkswagen-Mitarbeiter sind verschwunden oder deren Speicher wurden gelöscht, wie aus einem Schreiben der Behörde an ein Gericht mit Datum vom Donnerstag hervorgeht.
10.12.2016 09:56

Dadurch habe die FTC keinen Zugang zu den Informationen auf den Smartphones. Auch die FTC hatte in der Diesel-Affäre im März gegen den Volkswagen-Konzern Klage eingereicht. Zur Begründung erklärte sie damals, US-Kunden hätten wegen irreführender Werbung bei VW-Diesel-Fahrzeugen Schäden in Milliarden-Höhe erlitten. VW habe die Käufer mit falschen Angaben über Schadstoffwerte getäuscht.

Der deutsche Autohersteller hatte vor mehr als einem Jahr auf Druck der US-Umweltbehörden zugegeben, Diesel-Abgaswerte mit einer speziellen Software manipuliert zu haben. Weltweit sind rund elf Millionen Fahrzeuge davon betroffen.

(AWP)