US-Grossbank JPMorgan Chase federt Schwäche im Kapitalmarktgeschäft ab

Die US-Grossbank JPMorgan Chase hat ein schwächelndes Kapitalmarktgeschäft im zweiten Quartal dank ihrer breiten Aufstellung gut auffangen können. Die Lücke wurde durch Einnahmen aus dem Privat- und Firmenkundengeschäft sowie aus dem Beratungsgeschäft etwa mit Börsengängen und Übernahmen gestopft. Hinzu kam ein erklecklicher Zufluss aus einem Vergleich in einem Rechtsstreit.
14.07.2017 13:18

Unterm Strich stieg der Quartalsgewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 7,0 Milliarden US-Dollar, wie das grösste Geldhaus der USA am Freitag in New York mitteilte. Das war mehr als Analysten erwartet hatten. Die Aktie legte vorbörslich leicht zu.

"Den US-Verbrauchern geht es gut", erklärte Bankchef Jamie Dimon. Das spiegele sich im Privatkundengeschäft wider. Kredite und Spareinlagen wüchsen, zudem wickele die Bank für Einzelhändler mehr Transaktionen ab und Kunden nutzten ihre Kreditkarten häufiger. Dagegen seien die Einnahmen aus dem Kapitalmarktgeschäft gesunken, weil die Märkte sich beruhigt hätten und die Kunden weniger handelten./das/jha/

(AWP)