US-Grossbank Wells Fargo enttäuscht trotz Milliardengewinns

Die US-Grossbank Wells Fargo hat die Erwartungen im ersten ganzen Geschäftsquartal seit Bekanntwerden des Scheinkonten-Skandals verfehlt. In den drei Monaten bis Ende Dezember sank der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreszeitraum von 5,6 auf 5,3 Milliarden US-Dollar, wie das Geldhaus aus Freitag mitteilte. Die Erträge stagnierten bei 21,6 Milliarden Dollar.
13.01.2017 14:27

Analysten hatten mit besseren Ergebnissen gerechnet. Die Aktie fiel vorbörslich zunächst um 0,8 Prozent. Ein Skandal um fingierte Konten hatte die Bank, die lange als Musterknabe der US-Finanzwelt galt, im September in Schwierigkeiten gebracht. Zahlreiche Mitarbeiter waren im Zuge der Affäre gefeuert worden. Mitte Oktober hatte Vorstandschef John Stumpf deshalb seinen Posten geräumt./hbr/stb

(AWP)