US-Mobilfunker Sprint verliert Kunden im Mobilfunk - weiter rote Zahlen

Der viertgrösste US-Mobilfunker Sprint hat im vierten Geschäftsquartal ein Umsatzplus erzielt. Auch operativ lief es für Sprint besser. Allerdings erschwert der Verlust von Kunden im Mobilfunk den Turnaround für das Unternehmen. Die Branche steht vor einer Konsolidierung und der Rivale der Telekom-Tochter T-Mobile US steckt schon seit Jahren in den roten Zahlen.
03.05.2017 14:51

Von Januar bis März kletterten die Erlöse um sechs Prozent auf 8,5 Milliarden US-Dollar ( 7,79 Mrd Euro), wie Sprint am Mittwoch mitteilte. Damit schnitt das Unternehmen besser ab als erwartet. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sowie um Sonderposten bereinigt legte das Ergebnis (Ebitda) um fast ein Viertel auf knapp 2,7 Milliarden Dollar zu. Für das laufende Jahr peilt Sprint ein bereinigtes Ebitda von 10,7 bis 11,2 Milliarden Dollar an.

Unter dem Strich allerdings steht weiterhin ein Minus: Nach 554 Millionen Dollar Verlust vor einem Jahr fehlten im vierten Quartal 283 Millionen Dollar. Der Konzern fährt seit Jahren nahezu durchweg Verluste ein und musste die US-Sparte der Deutschen Telekom vor geraumer Zeit bei den Kundenzahlen an sich vorbeiziehen lassen./mne/stb

(AWP)