US-Richter stimmt Vergleich in Volkswagens Diesel-Skandal abschliessend zu

Der Volkswagen -Konzern ist bei der Abarbeitung des Diesel-Schlamassels in den USA zumindest auf rechtlicher Seite einen Schritt weiter. Wie bereits Ende vergangener Woche angekündigt stimmte US-Richter Charles Breyer dem ausgehandelten Vergleich bei rund 80 000 Dieselautos mit grösseren 3-Liter-Motoren abschliessend zu, wie der Dax -Konzern am Mittwochabend mitteilte.
17.05.2017 19:15

Die abschliessende gerichtliche Genehmigung ermögliche es VW nun, allen Kunden mit betroffenen Fahrzeugen in den USA eine Lösung anzubieten. VW nimmt im Rahmen der Einigung mehr als 1,2 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro) für Rückkäufe, Umrüstungen und Entschädigungen bei Dieselwagen mit 3,0-Liter-Motoren in die Hand. Bei den kleineren 2-Liter-Motoren hatte VW sich mit Klägern bereits auf einen Milliarden-Kompromiss für rund 480 000 Autos verständigt. Insgesamt hat VW für die Dieselaffäre 22,6 Milliarden Euro an Kosten verbucht./men/tos

(AWP)