VAT-Aktien klettern dank Auftragswachstum im dritten Quartal in die Höhe

Zürich (awp) - Die Aktien des Börsenneulings VAT sind am Montag stark in die neue Woche gestartet und gewinnen in einem schwächer tendierenden Gesamtmarkt deutlich an Wert. Das auf die Vakuumventiltechnik spezialisierte Unternehmen steigerte im dritten Quartal sowohl den Umsatz als auch den Auftragseingang stark und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Diese sprechen denn auch von einem "herausragenden" Quartal für VAT.
31.10.2016 10:20

Bis um 09.45 Uhr klettern die VAT-Aktien, die seit April 2016 an der Schweizer Börse SIX gehandelt werden, um 3,8% auf 80,55 CHF in die Höhe. In der Erstreaktion rückten die Papiere mit 84,50 CHF sogar bis an die Anfang Oktober erreichte Höchstmarke von 85,20 CHF heran. Der Gesamtmarkt verliert derweil gemessen an der Entwicklung des breiten SPI 0,46%.

Das dritte Quartal 2016 sei für VAT ein "ausserordentlich gutes" gewesen und mit den vorgelegten Zahlen habe die Gruppe die Markterwartungen bei weitem übertroffen, so Patrick Laager von der Credit Suisse. VAT liefere in einem freundlichen Marktumfeld eine "starke Performance" ab, ergänzt Micheal Foeth von der Bank Vontobel. Etwas zurückhaltender geben sich die UBS-Experten, die von einem "beruhigenden" Business Update schreiben.

Allerdings bekräftigt die UBS ihre 'Kaufempfehlung' für die VAT-Papiere. Die Analysten rechnen mit weiterem Wachstum, auch in Sachen Gewinnentwicklung. Zudem werde die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik den VAT-Titeln weitere Unterstützung bieten. Auch die CS sieht die Wachstumsaussichten mit den Chancen, welche etwa der Markt der OLED-Displays oder auch das Service-Geschäft bieten, bestätigt. Analyst Patrick Laager belässt dabei das Rating auf 'Neutral'.

VAT werde auch in Zukunft von der grossen Nachfrage in der Display- und Halbleiterproduktion profitieren, so die Bank Vontobel, die an der 'Hold'-Einschätzung mit einem Kursziel von 84 CHF festhält. Während Michael Foeth für seine Schätzungen zum Umsatzwachstum eine Erhöhung um 3-4% in Aussicht stellt, sieht er bei den Gewinnerwartungen Grenzen. Der Grund dafür seien die Investitionen, welche VAT zur Steigerung der Produktionskapazitäten aufwende.

mk/cf

(AWP)