VW erzielt weiteren US-Vergleich im Dieselskandal

Die Abgasaffäre wird für Volkswagen noch teurer. Der Autobauer zahlt rund 157,5 Millionen Dollar (146,8 Mio Euro), um Rechtsstreitigkeiten wegen Verstössen gegen Umweltgesetze mit zehn US-Bundesstaaten beizulegen. Das teilte VW am Donnerstag mit. Bereits im Juni 2016 hatte der Konzern einen Vergleich in Höhe von mehr als 600 Millionen Dollar mit über 44 US-Staaten geschlossen, später waren aber noch weitere Ansprüche angemeldet worden.
30.03.2017 17:02

Der nun erzielte Kompromiss betrifft die Staaten Connecticut, Maine Delaware, Massachusetts, New York, Oregon, Pennsylvania, Vermont, Rhode Island und Washington. VW hatte im September 2015 nach Vorwürfen der US-Umweltbehörden eingeräumt, den Ausstoss des Schadstoffs Stickoxid bei Hunderttausenden Dieselwagen in den USA manipuliert zu haben. Der Hersteller hat sich mit US-Klägern bereits auf Vergleichszahlungen in Höhe von über 20 Milliarden Euro geeinigt./hbr/DP/tos

(AWP)