VW-Konzernfinanzchef nennt US-Vergleich erhebliche Bürde für Zukunft

SAN FRANCISCO/WOLFSBURG (awp international) - Der Finanzchef des VW -Konzerns sieht in den Vergleichsplänen für den Diesel-Skandal in den USA eine "sehr erhebliche Bürde für unser Geschäft". Die milliardenteure Einigung, deren Details am Dienstag in den USA veröffentlicht wurden, machten den eingeschlagenen Sparkurs umso nötiger, sagte Frank Witter in einer Mitteilung. Das Gebot der Stunde sei, "die operative Exzellenz im gesamten Konzern zu verbessern". Der Finanzvorstand warnte mit Blick in die USA: "Vergleichslösungen in dieser Grössenordnung belasten uns ohne Zweifel erheblich."
28.06.2016 16:12

VW-Konzernchef Matthias Müller nannte die Vereinbarungen "einen wichtigen Schritt nach vorn". Doch der Weg sei noch weit, mahnte er. "Wir sind uns bewusst, dass wir noch viel tun müssen, um das Vertrauen der Menschen in Amerika zurückzugewinnen. (...) Wir werden Volkswagen zu einem besseren und stärkeren Unternehmen machen", sagte er. Nach dem Skandal um die Abgas-Manipulationen sei es das erklärte Ziel, einer der Marktführer für "nachhaltige Mobilität" zu werden./loh/DP/jha

(AWP)