Warteck Invest verdient mehr dank Zukäufen mehr - Vorsichtig optimistisch für H2

(Meldung um weitere Angaben ergänzt) - Das Immobilienunternehmen Warteck Invest hat im ersten Halbjahr 2017 dank einem höheren Vermietungserfolg durch Zukäufe und fertiggestellte Projekte mehr verdient. Laufende Neubauprojekte würden zudem kurz- und mittelfristig neue Einnahmen sichern und auf der Kostenseite sei das Unternehmen Zinserhöhungen gut abgesichert. Daher blickt der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung "vorsichtig optimistisch" in die Zukunft.
24.08.2017 09:25

Operativ verbesserte sich das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT um 14% auf 11,7 Mio CHF und unter dem Strich resultiert mit 6,4 Mio CHF gar eine Steigerung von 27%. Zur Ergebnisentwicklung habe vor allem ein um 11% höherer Erfolg aus Vermietung von 13,7 Mio CHF beigetragen, wie die an der SIX kotierte Gesellschaft am Donnerstag mitteilt.

MEHR MIETERTRÄGE

Die Soll-Mieterträge stiegen in der Berichtsperiode um 10% auf 16,2 Mio CHF. Die Steigerung sei auf Akquisitionen und die Fertigstellung von zwei Projekten im zweiten Semester des Vorjahres zurückzuführen, heisst es weiter. Die Leerstände hätten sich mit 3,8% gegenüber der Vergleichsperiode (3,5%) zwar leicht erhöht, seien aber im Vergleich zum Gesamtjahr 2016 (4,2%) reduziert worden. Die Ist-Mieterträge seien daher um 9,9% auf 15,6 Mio CHF gestiegen.

Die Mietzinseinahmen setzten sich zu 41,1% aus Wohnungen und zu 28,5% aus Büronutzung zusammen. Auf Verkaufsflächen entfielen 14,5% und auf gewerbliche Nutzung 3,5%. Die übrigen rund 12% der Einnahmen stammen aus Gastronomieflächen, Parkplätzen und Lagerflächen. Die geografische Verteilung des Portfolios auf 11 Kantone sorge zudem für eine gute Diversifikation und Risikobegrenzung.

PORTFOLIO AUSGEBAUT

Der Marktwert des Portfolios stieg seit Ende des letzten Jahres um 1,6% auf 678,2 Mio CHF, was auf Zukäufe, Investitionen in Sanierungs- und Neubauprojekte sowie auf positive Neubewertungen zurückzuführen sei. Bei den Akquisitionen handle es sich um einen Arrondierungskauf in Weinfelden. Investitionen im Umfang von 10,1 Mio CHF tätigte Warteck in die beiden laufenden Neubauprojekte in Erlinsbach SO und Wil SG und ein Sanierungsprojekt in Rudolfstetten AG.

Für das zweite Halbjahr gibt sich das Management vorsichtig optimistisch. Die finanzielle Situation sei "grundsolide" und die Eigenkapitalquote betrage rund 42%. Die Einnahmeaussichten seien intakt, obwohl es zunehmend anspruchsvoller werde, Leerstände abzubauen.

Die getätigten Zukäufe und laufende Neubauprojekte sicherten zudem kurz- und mittelfristig neue Einnahmen und auf der Kostenseite seien die Fremdkapitalzinsen mittelfristig gegen Erhöhungen abgesichert. Daher blicke der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung "vorsichtig optimistisch" in die mittelfristige Zukunft.

Die Aktien von des Immobilienunternehmens stehen im frühen Handel (09.10 Uhr) 0,5% höher bei 1'930 CHF.

sta/ra

(AWP)