Whiskey-Marke Jameson treibt Pernod Ricard weiter an

Der weltweit zweitgrösste Spirituosenkonzern Pernod Ricard profitiert weiter vom Erfolg seiner Whiskeymarke Jameson, guten Geschäften in Amerika sowie einer strikten Kostenkontrolle. Der positive Trend des Ende Juni beendeten Geschäftsjahres 2016/17 dürfte zudem nach Firmenangaben anhalten. Aus diesem Grund rechnet Unternehmenschef Alexandre Ricard im laufenden Geschäftsjahr mit einem noch stärkeren Gewinnanstieg als 2016/17.
31.08.2017 08:27

Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis soll im laufenden Jahr aus eigener Kraft um 3 bis 5 Prozent steigen, sagte er am Donnerstag bei der Bekanntgabe der Zahlen für das vergangene Jahr. Im vergangenen Geschäftsjahr war dieser Wert um 3,3 Prozent gestiegen. Unter dem Strich verdiente der französische Konzern, der unter anderem die Marken Absolut, ChivasRegal oder Havana Club in seinem Portfolio hat, 1,4 Milliarden Euro und damit 13 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Aktionäre sollen davon direkt durch eine Dividendenerhöhung profitieren. Die Ausschüttung je Aktie werde um 7 Prozent auf 2,02 Euro angehoben.

Der Umsatz legte im vergangenen Geschäftsjahr um 4 Prozent auf 9 Milliarden Euro zu. Die Zahlen lagen im Rahmen der Analystenerwartungen. Besonders gut liefen die Geschäfte in Amerika. In Deutschland hatte der Konzern im Frühjahr 2016 für Aufsehen unter den Gin-Kennern gesorgt, als er die bekannte Marke Monkey 47 aus dem Schwarzwald erwarb./zb/das

(AWP)