Windturbinenhersteller Siemens Gamesa will Synergien schneller heben

Der frisch fusionierte Windturbinenhersteller Siemens Gamesa will die Synergien durch den Zusammenschluss schneller heben als ursprünglich geplant. Die anvisierten jährlich 230 Millionen Euro seien nun das "Minimalziel", teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Zudem sollen sie schon im dritten Jahr erreicht werden und nicht wie geplant im vierten Jahr der Fusion.
26.07.2017 19:17

Zudem veröffentlichte Siemens Gamesa erstmals Zahlen. So sank der Umsatz im Ende Juni ausgelaufenen dritten Geschäftsquartal um 7 Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Euro. Das um verschiedene Faktoren bereinigte operative Ergebnis (Ebit) fiel um 21 Prozent auf 211 Millionen Euro. Unter dem Strich verdiente Siemens Gamesa bereinigt 135 Millionen Euro. Analysten hatten laut der vom Unternehmen veröffentlichten Konsensschätzungen mit besseren Ergebnissen gerechnet.

Der Zusammenschluss des Windkraftgeschäfts von Siemens mit dem spanischen Konkurrenten Gamesa war Anfang April wirksam geworden./nas/gl/he

(AWP)