Wirtschaftsforscher rechnen mit Stellenstreichungen in dt. Stahlindustrie

Trotz einer weiter hohen Auslastung der Kapazitäten rechnet das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) mit einem weiteren Personalabbau in der deutschen Stahlindustrie. Für das kommende Jahr erwarte das Institut einen Rückgang der Beschäftigtenzahl in der Branche um 1,5 Prozent auf 86 800 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, teilte der RWI-Konjunkturexperte Roland Döhrn am Donnerstag in Essen mit.
13.07.2017 12:15

Trotz einer sich weltweit belebenden Stahlnachfrage blieben die Unternehmen vor dem Hintergrund hoher Überkapazitäten weiter unter Anpassungsdruck, so Döhrn. Nach einem für das laufende Jahr erwarteten Wachstum der deutschen Rohstahlerzeugung um 1,5 Prozent auf 42,7 Millionen Tonnen rechnet das Institut für 2018 nur noch mit einem leichten Plus um 0,9 Prozent auf 43,1 Millionen Tonnen./uta/DP/stw

(AWP)