WiseKey und OpenLimit haben sich in Fusionsgesprächen noch nicht geeinigt

(Mit Angaben von OpenLimit im letzten Abschnitt ergänzt)
06.09.2016 19:21

Genf/Baar (awp) - Das Cybersecurity-Unternehmen Wisekey und das Innerschweizer Technologieunternehmen Openlimit haben in den Fusionsgesprächen noch keine Einigung erzielt. In den ersten sechs bis acht Wochen nach Unterzeichnung des Memorandum of Understanding sei man noch nicht zu einem definitiven Agreement gekommen, schreibt WiseKey am Dienstag in einer Mitteilung.

Die beiden Unternehmen hatten die Fusionsabsichten Ende Juli öffentlich gemacht. Sie hatten eine Absichtserklärung über einen Zusammenschluss via Absorptionsfusion unterzeichnet, wobei Wisekey die aufnehmende Gesellschaft wäre. Wisekey plant, die Cybersecurity- und Internet-of-Things-Plattform (IoT) zu erweitern und den Zugang zum deutschen und europäischen IoT-Markt zu stärken.

Die Gespräche mit OpenLimit würden nun weitergeführt, schreibt WiseKey in der Mitteilung weiter. Allerdings dürften sie länger andauern als ursprünglich angenommen. Teil der Verhandlungen sei auch die Due Diligence-Prüfung.

Auch OpenLimit hat sich am Dienstagabend an die Öffentlichkeit gerichtet und in einer Mitteilung beteuert, dass das Unternehmen auch nach Bekanntwerden der schweren Verletzung des Delegierten und Verwaltungsratspräsidenten René C. Jäggi weiterhin handlungsfähig sei. Jäggi sei unter tragischen Umständen letzten Donnerstag schwer verletzt worden. "Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung sowie sämtliche Ausschüsse und anderen Gremien der OpenLimit bleiben uneingeschränkt beschluss- und handlungsfähig", heisst es weiter.

mk/gab

(AWP)