Züblin erzielt Währungsgewinn aus Deutschland-Verkauf - Erste H1-Zahlen

Das Immobilienunternehmen Züblin gibt erste Eckwerte zum ersten Semester des Geschäftsjahrs 2017/18 (per Ende September) bekannt. Demnach sei mit einem Nettobetriebsergebnis von 3,5 bis 3,8 Mio CHF und einem Nettogesamtergebnis von 5,0 bis 5,5 Mio CHF zu rechnen, teilte das Unternehmen am Montagabend mit.
02.10.2017 18:37

Diese aktuellen Aussichten stellt die Gesellschaft in Zusammenhang mit einem Währungsgewinn aus dem Verkauf des deutschen Immobilienportfolios. Aufgrund der Stärkung des Euro zwischen dem Bilanzstichtag 31. März und dem Transaktionsdatum 21. August sei ein Gewinn in der Höhe von 3,4 Mio CHF verbucht worden, hiess es. Das Unternehmen hatte Ende August den Verkauf des deutschen Portfolios an die britische CLS Holding vermeldet. Dabei war von einem Brutto-Anlagewert von 152 Mio EUR die Rede gewesen.

Züblin gibt ausserdem bekannt, dass die Refinanzierung des verbliebenen Schweizer Immobilienportfolios abgeschlossen worden sei. Es sei eine fünfjährige, revolvierende Rahmenfinanzierung in Höhe von 118 Mio CHF mit einer Schweizer Kantonalbank vereinbart worden. Wegen des derzeit negativen Zinsumfelds seien Mittel aus dem Verkauf des deutschen Portfolios eingesetzt und aus der neuen Kreditlinie nur 66 Mio CHF gezogen worden, teilte die Gesellschaft weiter mit.

Dieser Schritt habe zu einem Beleihungswert-Verhältnis (LTV) von 33% geführt. Die neue Kreditfazilität verleihe Züblin nun die Flexibilität, zusätzlich Mittel zum Weiterausbau des Schweizer Immobilienportfolios bis zu einem LTV von 60% zu ziehen, wurde betont. Der aktuelle Effektivzins wird mit 1,0% angegeben.

Ausserdem teilte Züblin mit, dass der Wert der Schweizer Anlageliegenschaften per Ende September bei 204 bis 208 Mio CHF und der Net Asset Value (NAV) bei 127,2 bis 127,7 Mio CHF zu liegen gekommen sei.

Ausführliche Informationen zum Halbjahresbericht 2017/18 will die Gesellschaft im November veröffentlichen.

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(AWP)