2014 ist die Grossregion Zürich am stärksten gewachsen

Neuenburg (awp/sda) - Das Bruttoinlandprodukt (BIP) ist im Jahr 2014 in allen Grossregionen der Schweiz angestiegen. Am stärksten wuchsen die Regionen Zürich und Tessin. Auf Kantonsebene waren die Kantone Appenzell Innerrhoden, Jura und Basel-Land die Spitzenreiter.
28.10.2016 11:50

Das Schweizer BIP stieg 2014 gegenüber dem Vorjahr um 2% und setzte damit den positiven Trend des Jahres 2013 fort (1,8%), wie aus den Ergebnissen der ersten Schätzungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht, die am Freitag veröffentlicht wurden.

Vor allem der Grosshandel und exportorientierte Industrieunternehmen trieben das Wachstum in der Schweiz an, während Banken und Versicherungen die positive Entwicklung bremsten.

Dabei konnten sämtliche Grossregionen zum Wirtschaftswachstum beitragen. Die grössten Anteile kamen aus den Regionen Zürich (2,8%) und Tessin (2,6%). Die Regionen Zentralschweiz und Ostschweiz steuerten mit je 1,5% das geringste Wachstum bei.

Auf kantonaler Ebene belegten die Kantone Appenzell Innerrhoden (3,7%), Jura (3,4%) und Basel-Landschaft (3,3%) die vordersten Plätze. Am wenigsten stark zulegen konnten die Kantone Obwalden und Schaffhausen mit je 0,5%. Im Kanton Uri schrumpfte die Wirtschaft sogar um 0,9%.

(AWP)