2016 wurden laut Verband mehr Wohnwagen, aber weniger Lieferwagen immatrikuliert

In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein sind 2016 am Nutzfahrzeugmarkt mehr Personentransport- und schwere Nutzfahrzeuge neu in Verkehr gesetzt worden als im Vorjahr. Besonders stark angewachsen war die Nachfrage nach Wohnwagen. Demgegenüber gingen die Neuimmatrikulationen von Lieferwagen leicht zurück.
11.01.2017 10:18

Wie der Verband Auto-Schweiz am Mittwoch schreibt, sind im vergangenen Jahr insgesamt 4'651 Personentransportfahrzeuge neu zugelassen worden. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 495 Fahrzeugen oder von knapp 12%. Der Anstieg ist den 3'547 (+16%) neu eingelösten Wohnwagen zuzuschreiben, während bei den Kleinbussen, Cars und Bussen sich Plus und Minus in etwa gleichmässig verteilen.

Bei den Sachtransportfahrzeugen betrug der Zuwachs 5,1% oder 198 auf 4'076 Lastwagen über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Die Immatrikulationen der leichten Transporter gingen hingegen um 3,2% oder 996 auf 29'837 Lieferwagen zurück.

Den Grund für den Rückgang bei den Lieferwagen sieht Auto-Schweiz-Direktor Andreas Burgener in den hohen Vorjahreswerten. "Im Frankenschock-Jahr 2015 haben viele Fahrzeug-Käufer, Private wie Unternehmen, aufgrund gesunkener Preise ihre Investitionen vorgezogen", wird Burgener in der Mitteilung zitiert. Im laufenden Jahr dürfte laut Auto-Schweiz die Marke von 30'000 bei den Lieferwagen erneut erreicht oder sogar übertroffen werden.

Wie bereits Anfang Januar mitgeteilt, sind im vergangenen Jahr die Neuimmatrikulationen von Personenwagen um 2,0% auf 317'318 zurückgegangen. Rechnet man die weiteren Motorfahrzeuge dazu, dann ging die Zahl der Neuzulassungen um 1,9% auf 355'882 zurück, wie Auto-Schweiz weiter schreibt.

mk/cf

(AWP)