Auftrieb bei deutschen Einfuhrpreisen schwächt sich ab

Die Preise für nach Deutschland importierte Waren sind im Juli deutlich schwächer gestiegen als zuletzt. Nach einer Anstiegsrate von 2,5 Prozent im Juni lagen die Einfuhrpreise im Juli nur 1,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Dies geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts vom Freitag hervor. Experten hatten für Juli eine Rate von 2,3 Prozent erwartet. Im Vormonatsvergleich gingen die Importpreise um 0,4 Prozent zurück. Analysten hatten hier mit einer Stagnation gerechnet.
25.08.2017 08:12

Laut Bundesamt war die Gesamtentwicklung vor allem durch die Preise von Vorleistungsgütern geprägt. Diese waren 3,7 Prozent teurer als im Juli 2016 und 0,6 Prozent günstiger als im Vormonat. Auch Energieeinfuhren waren deutlich teurer als ein Jahr zuvor. Die Einfuhrpreise sind ein wichtiger Einflussfaktor für die Preisentwicklung auf Verbraucher- und Unternehmensebene./tos/fbr

(AWP)