Ausländische Investitionen in Mexiko gesunken

STADT (awp international) - Die ausländischen Direktinvestitionen in Mexiko haben im vergangenen Jahr etwas abgenommen. Sie sanken um 5,8 Prozent auf 26,7 Milliarden US-Dollar (25,1 Mrd Euro), wie das mexikanische Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte. Die meisten Investitionen stammten aus den USA (38,9 Prozent), gefolgt von Spanien (10,7 Prozent) und Deutschland (9,0 Prozent). Die grösste Einzelinvestition 2016 war der Kauf der mexikanischen Firma Rimsa durch den israelischen Pharmakonzern Teva .
15.02.2017 19:32

Wegen der Wahl von US-Präsident Donald Trump und dessen protektionistischen Wirtschaftsplänen war zuletzt befürchtet worden, dass sich ausländische Investoren von Mexiko abwenden könnten. Die Scotiabank prognostiziert für 2017 nur noch ausländische Direktinvestitionen von 21,3 Milliarden Dollar.

Deutsche Unternehmen wollen sich allerdings weiterhin in Mexiko engagieren. In einer Umfrage der Deutsch-Mexikanischen Industrie- und Handelskammer gaben zuletzt 62 Prozent der Firmen an, 2017 investieren zu wollen./dde/DP/tos

(AWP)