Aussenhandel März auf arbeitstagbereinigter Basis klar negativ

Der Schweizer Aussenhandel hat im März 2017 einen Überschuss von 3,1 Mrd CHF erwirtschaftet, dies bei Exporten von 19,6 Mrd bzw. Importen von 16,5 Mrd CHF. Die Exporte legten dabei nominal um 10,2% und real um 9,9% zu, bei den Importen waren es +5,0% bzw. +2,6%.
27.04.2017 08:38

Auf arbeitstagbereinigter Basis sieht die Situation allerdings ziemlich anders aus, wie die Eidgenössische Zollverwaltung am Donnerstag mitteilte. Hier ergibt sich eine Stagnation bei den Ausfuhren mit nominal -0,2% bzw. real -0,4%, die Importe sind mit -4,8% nominal und -7,0% real gar deutlich gesunken.

Bei den Exporten falle das deutliche bereinigte Plus bei den Metallen auf (+10%), aber auch die um die Hälfte gesunkenen Flugzeugausfuhren, so die EZV. Für das Minus bei den Importen zeigten sich die Bijouterie und Juwelierwaren (-16%), die Fahrzeuge (Flugzeuge: -78%) sowie die chemisch-pharmazeutischen Produkte (-9%) verantwortlich. Auf bereinigter Basis errechnet die EZV einen Überschuss von 2,8 Mrd CHF aus.

UHRENEXPORTE NOMINAL IM PLUS

Die Uhrenexporte sind derweil im März nominal zwar gestiegen, arbeitstagbereinigt blieb das Wachstum aber negativ. Das Exportvolumen legte gegenüber der Vorjahresperiode nominal um 7,5% auf 1,59 Mrd CHF zu, real waren es +5,2%. Arbeitstagbereinigt resultierte allerdings ein nominaler Rückgang von 2,6% bzw. ein reales Minus von 4,7%. Im ersten Quartal 2017 waren die Exporte sowohl unbereinigt wie auch bereinigt rückläufig. Nominal sanken sie um 3,0% auf 4,52 Mrd CHF, real waren es -5,5%. Auf arbeitstagbereinigter Basis ergeben sich Raten von -6,8% bzw. -9,1%.

uh/rw

(AWP)