BIP stagniert im dritten Quartal 2016 zum Vorquartal

Zürich (awp) - Die Schweizer Wirtschaft ist im dritten Quartal 2016 im Quartalsvergleich nicht gewachsen. Das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) blieb in der Periode von Juli bis September zum Vorquartal unverändert (+0,0%) und wuchs zum Vorjahresquartal um 1,3%. Die BIP-Zahlen für das zweite Quartal 2016 wurden mit +0,6% im Vorquartalsvergleich bzw. +2,0% im Vorjahresvergleich bestätigt.
02.12.2016 08:15

Die Q3-Werte liegen damit klar unter den Schätzungen. Von AWP befragte Ökonomen hatten das Wachstum zum Vorquartal auf +0,1% bis +0,4% und im Vorjahresvergleich auf +1,5% bis +2,3% geschätzt.

Vom Konsum kamen kaum Wachstumsimpulse, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte. Die Bau- und Ausrüstungsinvestitionen stützten das BIP-Wachstum, während die Handelsbilanz mit Waren und Dienstleistungen negativ zum Wachstum beitrug. Auf der Produktionsseite entwickelte sich die Wertschöpfung in den meisten Sektoren schwächer als im historischen Mittel.

Negative Impulse kamen vom Handel und vom Gesundheitswesen, heisst es weiter. Das Verarbeitende Gewerbe und das Gastgewerbe lieferten positive Beiträge. In vielen Sektoren blieb die Wertschöpfung fast unverändert, darunter etwa Dienstleistungen und die Öffentliche Verwaltung.

yr/cp

(AWP)