Britische Notenbank lässt Geldpolitik unverändert

Die britische Notenbank hat in ihrer Krisenpolitik im Kampf gegen die Folgen der Corona-Pandemie wie erwartet nicht nachgelegt. Das Volumen der Wertpapierkäufe bleibe unverändert bei 745 Milliarden Pfund, wie die Bank of England am Donnerstagmorgen nach der Zinssitzung mitteilte. Ausserdem bleibe der Leitzins weiter auf dem Rekordtief bei 0,10 Prozent.
06.08.2020 08:12

Die geldpolitischen Beschlüsse der Notenbank seien einstimmig gefällt worden, hiess es weiter. Analysten hatten mit der abwartenden Haltung der Währungshüter gerechnet und keine Änderung der Geldpolitik erwartet. Zuletzt hatten sich in Grossbritannien verstärkt Hinweise auf eine Konjunkturerholung nach dem Einbruch in der Corona-Krise gezeigt. So waren beispielsweise Indikatoren zur Stimmung der Einkaufsmanager kräftig gestiegen und haben wieder Wachstum in der britischen Wirtschaft signalisiert.

Zuletzt hatte die Bank of England im Juni in der Krisenpolitik nachgelegt und das Volumen des Anleihekaufprogramms um 100 Milliarden Pfund auf 745 Milliarden Pfund erhöht. Der Leitzins war bereits im März in schnellen Schritten auf das aktuelle Rekordtief gesenkt worden./jkr/jsl/mis

(AWP)