China: Investionen, Handel und Produktion enttäuschen im Juli

PEKING (awp international) - Chinas Wirtschaft kommt nur zögerlich in Schwung. Aktuelle Daten zur Industrieproduktion und zu den Investitionen sowie aus dem Einzelhandel deuten darauf hin, dass die jüngste Stabilisierung ins Stocken geraten ist. So verlangsamte sich zum Beispiel das Produktionswachstum der Industriebetriebe im Juli. Sie sei im Vergleich mit dem Vorjahresmonat um 6,0 Prozent gestiegen, teilte die chinesische Regierung am Freitag in Peking mit. Experten hatten damit gerechnet, dass die Produktion um 6,2 Prozent und damit im gleichen Tempo wie im Juni wächst.
12.08.2016 06:27

Ähnlich sieht es beim Einzelhandelsumsatz und den Investitionen aus. Der Umsatz im Einzelhandel zog im Juli nach Regierungsangaben um 10,2 Prozent an. Die Wachstumsrate blieb damit ebenfalls unter den Erwartungen der Experten zurück und fiel auch niedriger als im Juni aus. Bei den Investitionen ging das Plus im Juli ebenfalls deutlich zurück. Der Anstieg fiel mit 8,1 Prozent zudem deutlich geringer aus als die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Experten erwartet hatten./zb/men

(AWP)