China sieht sich Konjunkturrisiken ausgesetzt

China sieht sich angesichts internationaler Unsicherheiten und Überkapazitäten im eigenen Land erhöhten Konjunkturrisiken ausgesetzt. "Die internationale Lage ist weiter kompliziert und unbeständig", sagte der Vizechef des Statistikamtes, Li Xiachao, am Dienstag.
28.02.2017 11:25

Es gebe viele Unsicherheiten. Dazu gehöre, dass sich die heimische Wirtschaft strukturell zwar verbessere, aber Überkapazitäten blieben, betonte Li Xiachao. Zudem sei der Welthandel vergleichsweise schwach, der Trend zur De-Globalisierung setze sich fort. Die Regierung rechnet in diesem Jahr mit einem Wirtschaftswachstum zwischen 6,5 und 7,0 Prozent. 2016 waren es 6,7 Prozent.

Die Zahl der Chinesen im erwerbsfähigen Alter sinkt derweil. Ende 2016 waren es 907,5 Millionen und damit 3,5 Millionen weniger als ein Jahr zuvor. Den Statistikern zufolge leben 57 Prozent der 1,38 Milliarden Chinesen inzwischen in Städten. Die Regierung will den Anteil bis 2020 auf 60 Prozent steigern.

(AWP)