Chinas Notenbank erhöht Kosten für Banken bei kurzfristiger Geldversorgung

Chinas Notenbank hat die geldpolitischen Zügel erneut sanft angezogen. Die Zinssätze für kurzfristige Massnahmen zur Geldbeschaffung für Banken seien leicht angezogen worden, teilte die Notenbank (PBOC) am Donnerstag in Peking nur wenige Stunden nach der Leitzinserhöhung in den USA mit.
16.03.2017 06:59

Die Zinsen für Kredite an Banken, die mit Wertpapieren abgesichert sind (sogenannte Repo-Geschäfte), mit Laufzeiten von 7, 14 und 28 Tagen seien um 0,10 Prozentpunkte auf 2,45, 2,60 beziehungsweise 2,75 Prozent erhöht worden. Diese Sätze waren zuletzt Anfang Februar leicht angehoben worden.

Ebenfalls etwas teurer wurden die Kosten für Geld aus einem Fonds, der die Geldinstitute mittelfristig mit Kapital versorgt. Die Massnahmen waren nach zuletzt wieder anziehenden Preisen und einer stabilen Wirtschaft erwartet worden.

Die Notenbank betonte, dass die Schritte vom Donnerstag nicht mit einer Leitzinserhöhung gleichzusetzen sind./zb/stk

(AWP)