Deutschland behauptet Stellung als wichtiger Handelspartner innerhalb EU

Deutschland war auch 2016 für die Mehrzahl der anderen EU-Staaten der wichtigste Handelspartner. Nach am Mittwoch veröffentlichten Zahlen der Statistikbehörde Eurostat exportierten im vergangenen Jahr 16 andere EU-Länder den grössten Teil ihrer Ausfuhren in die Bundesrepublik. Für mehr als die Hälfte der anderen Mitgliedstaaten war Deutschland auch das wichtigste Herkunftsland der Einfuhren.
29.03.2017 12:39

Der Gesamtwert der unter den EU-Staaten gehandelten Waren belief sich nach Angaben von Eurostat auf rund 3,1 Billionen Euro. In Länder ausserhalb der EU wurden lediglich Waren im Wert von rund 1,7 Billionen Euro exportiert.

Der wichtigste externe Handelspartner der EU insgesamt waren 2016 weiterhin die USA. Sie machten mit 610 Milliarden Euro 17,7 Prozent des gesamten EU-Warenverkehrs aus. Dahinter folgte in der Rangliste China (515 Mrd Euro) mit deutlichem Vorsprung vor der Schweiz (264 Mrd Euro), Russland (191 Mrd Euro), der Türkei (145 Mrd Euro) und Japan (125 Mrd Euro).

Deutschland selbst gehört nach den Eurostat-Zahlen zu den wenigen EU-Staaten, für die mit den USA ein nicht zur Union gehörendes Land der wichtigste Export-Handelspartner ist. Dies ist sonst nur noch bei Litauen (Russland) sowie Malta, Grossbritannien und Irland (alle USA) der Fall./aha/DP/tos

(AWP)