Deutschland: Einfuhrpreise steigen deutlich schwächer

Die Preise für nach Deutschland importierte Waren sind deutlich schwächer gestiegen. Nach einer Inflationsrate von 4,1 Prozent im Mai lagen die Einfuhrpreise im Juni 2,5 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Dies geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts vom Dienstag hervor. Im Monatsvergleich gingen die Importpreise um 1,1 Prozent zurück. Analysten hatten mit Raten von 2,9 Prozent (Jahresvergleich) und minus 0,7 Prozent (Monatsvergleich) gerechnet.
25.07.2017 08:01

Laut Bundesamt war die Gesamtentwicklung vor allem durch die Preise von Vorleistungsgütern geprägt. Diese waren 4,9 Prozent teurer als im Juni 2016 und 0,9 Prozent günstiger als im Vormonat. Auch Energieeinfuhren waren im Durchschnitt teurer als ein Jahr zuvor, Rohöl war jedoch günstiger. Die Einfuhrpreise sind ein wichtiger Einflussfaktor für die Preisentwicklung auf Verbraucher- und Unternehmensebene./bgf/stb

(AWP)